AGB´s

Coaching-Verständnis

Coaching ist eine individuelle prozessbetonte Beratungsform zur Unterstützung, Förderung und Entwicklung von Einzelpersonen oder auch von Gruppen oder Teams. Als Business-Coaching findet die Beratungsleitung in Organisationskontexten statt und ist auf die berufliche Rolle des Klienten fokussiert. Meist wird das Coaching zwischen Unternehmensvertreter (Auftraggeber), Klient und Coach vereinbart. Als Personal Coaching ist das Coaching weniger fokussiert auf einzelne Rollen. Hier werden auch private Themen erörtert. Auftraggeber ist meist der Klient selbst. Coaching ist immer ein freiwilliger Prozess, der auch von Seiten des Klienten aktiv und selbstverantwortlich unterstützt wird. Das Ziel der gemeinsamen Arbeit zwischen Klient und Coach ist eine Verbesserung der Handlungsfähigkeit durch die Förderung von Selbst-Reflexion und – -Wahrnehmung, -Bewusstsein, -Wertgefühl und -Verantwortung des Klienten.  Coaching ist keine Experten-Beratung (oder nur in Ausnahmefällen) und ersetzt keine Feldkompetenz und Verantwortungsübernahme in der Steuerung wirtschaftlicher und personaler Handlungen in Unternehmen: Entscheiden und handeln müssen die Klienten in ihren Organisationen oder Lebenszusammenhängen selbst! Ein Coach kann lediglich dabei helfen, Entscheidungen und Handlungen der Klienten im Nachhinein oder im Voraus zu reflektieren oder zu „erproben“. Coaching ist keine Psychotherapie – also keine Behandlung psychischer Leiden und Störungen – und kann Psychotherapie auch nicht ersetzen.

  • Bedarf: Auftraggeber und Klient entdecken einen Coaching-Bedarf oder den Wunsch nach individueller Förderung und Unterstützung in einem spezifischen Coaching-Anliegen und einigen sich hierüber.

(Im Personal Coaching sind Auftraggeber und Klient i.d.R. dieselbe Person)

  • Auftragsklärung: Zusammen mit dem Coach legen die Auftraggeber und Klient das Ziel des Coachings fest. In dieser Phase soll bereits erkennbar werden, ob Auftraggeber und Klient den Coach als kompetent, hilfreich und vertrauensvoll wahrnehmen (psychologische Vertragsvoraussetzungen) und ob die formalen Voraussetzungen der Zusammenarbeit aus Sicht aller drei Parteien gegeben wird.
  • Angebot zur Auftragsklärung: Nach der Zieldefinition und deren Umfang erhält der Auftraggeber ein schriftliches Angebot. Sobald dieses unterschrieben ist, kommt ein Coaching Prozess zustande.
  • Vertrag: Auftraggeber und Coach schließen einen formalen Coaching-Vertrag (Coaching-Rahmen-Vereinbarung zwischen Auftraggeber und Coach). Alle drei Parteien treffen nun eine schriftliche Vereinbarung, in der das Ziel, die ungefähre Dauer der Maßnahme oder Sitzungshäufigkeit und anderes festgelegt werden.
  • Ist-Soll-Differenz: Klient und Coach erheben eine Analyse des Ist-Zustandes: Auf welche Weise stellt sich das Anliegen genau (!) darf? Die „Landkarte wird erkundet: Welche Begabungen, Neigungen, Werte, Muster, Zusammenhänge, Gefühle, Gedanken, Interaktionen existieren? Klient und Coach formulieren den Soll-Zustand: Was genau ist das Ziel des Klienten in Bezug auf das Coaching-Anliegen? Der Abstand, die Differenz zwischen Ist und Soll wird erkundet.
  • Lösungswege finden: Klient und Coach entwerfen Lösungswege, die vom Ist- zum Soll-Zustand führen. In dieser Phase werden auch die erforderlichen Interventionen, Verfahren, Tools und dergleichen besprochen, die hilfreich erscheinen.
  • Veränderungsangebote: In der Phase der Interventionen wird der Lösungsweg (mit allen Hindernissen, Seitenstraßen, Sackgassen) beschritten. Interventionen können sein: Zielführende Gespräche, Aktionsmethoden aus den systemischen Verfahren, Imaginationsverfahren, kognitives Umstrukturieren, „Hausaufgaben“ u.a.
  • Zielerreichung: Wenn das Ziel überprüfbar (messbar, von außen und innen erkennbar) erreicht ist, kann der Klient den Arbeitsprozess integrieren
  1. Take home, Ausblick: Im Abschlussgespräch setzten sich erneut Klient, Auftraggeber und Coach zusammen und besprechen, in welchem Umfang das Ziel erreicht wurde und welche Maßnahmen erforderlich sind, um die Veränderung langfristig zu sichern. In diesem Abschlussgespräch wird der Auftraggeber nur über „Eckpunkte“ informiert – selbstverständlich niemals über vertrauliche und persönliche Details des Klienten (siehe weiter unten im Vertrag)

1 Gegenstand der Dienstleistung

Der Klient nimmt beim Coach die Beratungsdienstleistung Coaching in mehreren Coaching-Sitzungen von ca. 60 Minuten Dauer in Anspruch. Sofern der Klient nicht selbst Auftraggeber ist, erfolgt die Vereinbarung über die Aufnahme des Coachings in gegenseitigem Einvernehmen zwischen Auftraggeber, Klient und Coach. Die Honorierung des Coachings erfolgt durch den Auftraggeber. Siehe hierzu § 5

2 Ort des Coachings

Die Vertragspartner legen einvernehmlich fest, wo das Coaching stattfindet.

3 Coach: Rechte und Pflichten

  • Persönliches Leistungserbringen: Robin Volk erbringt die Coachings-Leistung persönlich.
  • Offenheit: Er legt auf Nachfrage die verwendeten Verfahren und Möglichkeiten offen und erklärt auch auf Nachfrage ihren Nutzen und mögliche Risiken.
  • Verschwiegenheit: Der Coach wahrt striktes Stillschweigen über persönliche, Intime oder vertrauliche Details des Klienten aus dem Coaching-Sitzungen. Informationen, die der Coach dem Auftraggeber über die Coaching-Sitzungen gibt, beziehen sich nur auf Formalien und Rahmenbedienungen. Alle weiteren Informationen über den genauen Inhalt der Coaching-Sitzungen an den Auftraggeber erfolgen nur nach eindeutiger Rücksprache und im Einvernehmen mit dem Klienten.
  • Der Coach wahrt in seiner Arbeit die Interessen von Auftraggeber und Klienten. Er beeinflusst Auftraggeber oder Klient nicht im Sinne eigener persönlicher, politischer, religiöser oder anderer Anschauungen.
  • Der Coach ist durch Mitgliedschaft im Deutschen Fachverband Coaching (DFC) – www. Dfc-verband.de – einer anerkannten Ethik des Coachings verpflichtet. Zugleich erkennt er durch seine Mitgliedschaft die Werte- und Ethikbestimmungen des Forums Werteorientierung in der Weiterbildung und distanziert sich ausdrücklich von Sekten; insbesondere von „Scientology“

4 Auftraggeber und Klient: Rechte und Pflichten

  • Der Klient ist vor, während und nach dem gesamten Coaching-Prozess für seine Gesundheit selbst verantwortlich
  • Der Klient nimmt alle vereinbarten Coaching-Termine pünktlich und gewissenhaft wahr. Er nimmt sich vor und nach den jeweiligen Sitzungen wenigstens 20 Minuten Zeit, um sich von üblichen Verpflichtungen ausreichend innerlich distanzieren zu können. Sofern der Klient verhindert ist, sagt er die Termine wenigstens zwei Tage im Voraus ab. Ansonsten sind 50% des vereinbarten Honorars ohne Abzug fällig.
  • Der Klient beteiligt sich aktiv und engagiert am Coaching-Prozess. Der Coach kann nur Veränderungsanregungen und Reflexionsanregungen geben. Dem Klienten ist bewusst, dass er (der Klient) diese Anregungen aktiv und in geeigneter Weise umsetzten muss, damit das Coaching erfolgreich sein kann.
  • Der Auftraggeber gestaltet den Coaching-Prozess in einer Weise mit, dass der Klient jederzeit freiwillig und eigenverantwortlich darüber entscheiden kann, welche Informationen aus den Coaching-Sitzungen er dem Auftraggeber mitteilen möchte.

5 Honorar und Rechnungserstellung

Eine Coaching Sitzung umfasst 60 Minuten und wird vom Auftraggeber je nach Umfang honoriert.

Die Rechnung oder Teil-Rechnung kann der Coach schriftlich nach jeder Coaching-Sitzung, nach mehreren Sitzungen oder nach dem Gesamtprozess an den Auftraggeber stellen. Der Auftraggeber begleicht die Rechnung(en) mit einer Zahlungsfrist von je 14 Tagen ohne Abzug. Die pünktliche Vergütung ist auch fällig, sofern das Coaching-Ziel nicht erreicht wurde. Rechnungsdatum entspricht dem Leistungsdatum

Aufgrund des Kleinunternehmerstatus wird gemäß § 19 UStG die MwSt. in der Rechnung nicht ausgewiesen.

6 Haftungsbegrenzung

 Der Coach haftet nur für Schäden, die auf einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen. Die Höhe der Haftung ist bei Vertragsverletzung oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung auf das vereinbarte Honorar des Gesamt-Coaching-Prozesses begrenzt.

7 Verschwiegenheit und Datenschutz gegenüber dem Auftraggeber

Der Coach unterliegt grundlegend in keiner gesetzlichen Schweigepflicht. Jedoch wird bei dem Unternehmen „Volk-Coaching“ die Schweigepflicht sehr ernst genommen und diese demnach streng vertraulich behandelt. Zudem ist der Coach selbst Mitglied vom Deutschen Fachverband Coaching (DFC) und unterliegt demnach der vorgeschriebenen Ethik.  dfc-ethik.pdf (drmigge.de)

Er behandelt alle Informationen, die er über das Unternehmen von Auftraggeber/Klient erhält, strikt vertraulich und gibt sie niemals ohne schriftliche Einverständniserklärung an dritte weiter. Nähere Informationen finden Sie auf der Datenschutzerklärung unter:

https://volk-coaching.de/datenschutzerklaerung

8 Vertragsdauer und Ausweitung des Geltungsbereiches

Der Vertrag zwischen Auftraggeber und Coach gilt unbefristet und kann von beiden Parteien mit einer Frist von 5 Werktagen ohne Angabe von Gründen gekündigt werden.

09 Wir handeln Umweltbewusst

Wir vom Unternehmen Volk-Coaching möchten Umweltbewusst vorgehen. Daher versenden wir Ihnen die gewünschten Unterlagen wie beispielsweise Angebote, Rechnungen, oder Newsletter über Ihre angegebene Mailadresse zu. Wenn Sie dennoch einen postalischen Versand wünschen, benötigen wir lediglich nur eine kurze Mitteilung.

10 Schlussbestimmung

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Mündliche Nebenabreden gelten nicht. Schriftliche Nebenabreden (z.B. auch per E-Mail) zwischen Klient und Coach bedürfen immer der ausdrücklichen Zustimmung durch den Auftraggeber Gerichtsstand ist der Ort, an dem das Coaching stattfindet (nicht der Hauptsitz des Auftraggeber-Unternehmens).

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